Schlangen hat sich mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie große Ziele für die Zukunft gesetzt.
Nun geht es darum, diese auch in die Tat umzusetzen. Denn viel zu oft mangelt es an der Umsetzung.
Für viele Parteien ist die Nachhaltigkeitsstrategie nur ein Feigenblatt, für uns nicht.
Macht bei der Kommunalwahl die Grünen stark, damit sich Schlangen wirklich nachhaltig entwickelt.
Wir handeln mit klaren Zielen für Klima- und Naturschutz, die Wirkung zeigen.
Naturschutz & Biodiversität
Neben der Klimakriese ist der Verlust der Artenvielfalt eines der größten Probleme unserer Zeit. Und Schlangen hat aufgrund seiner Lage im Hotspot der Biodiversität eine große Verantwortung. Senne, Teuto und Egge sind wertvolle Naturräume, die es zu schützen gilt. Wir Grünen sagen nein zu Windrädern im Wald, wie es im Regionalplan für OWL vorgesehen ist.
Schlänger Wälder für mehr Klimaschutz & Artenschutz
In Schlangen sind die kommunalen Wälder in einen desolaten Zustand u.a. aufgrund fehlender Aufforstungen und Schutz vor Wildverbiss. Wir Grünen haben die Probleme immer wieder angesprochen und es wurden auf unsere Initiative sogar Gelder dafür im Haushalt eingestellt. Aber wie so oft haben wir ein Umsetzungsdefizit. Schlangen muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten, die Wälder müssen endlich wieder mehr Kohlenstoff binden statt freizusetzen. Gleichzeitig müssen sie naturnäher werden. Eine Aufforstung mit exotischen Baumarten ist ein Irrweg, weil sie wertlos für die heimischen Tierarten sind.
Naturnahe Bäche & Hochwasserschutz
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie muss endlich in Schlangen umgesetzt werden, weil alle Gewässer bis 2027 in einen guten ökologischen Zustand sein müssen. Da heißt konkret Renaturierung von Ufern, Beseitigung von Sohlabstürzen und im Bereich des Freibades eine Umlegung des Gewässerlaufes. Gleichzeitig profitieren wir, weil die Auen bei Hochwasser ihre Retentionsfähigkeit besser erfüllen können. Und sie sind gleichzeitig ein attraktiver Naherholungsraum, wie der kleine Wasserspielplatz an der Strohte in Kohlstädt.
Mit dem Schwammstadtprinzip für ein angenehmes Ortsklima
Starkregen, Dürre und Hitze, der Klimawandel ist schon Realität, Schlangen muss zügig seine Widerstandskraft erhöhen. Mehr Grün in den Straßen und in Parkanlagen helfen, wenn sie richtig angelegt sind. Wenn die Bäume selbst im Sommer unter Wassermangel leiden, bringt es aber wenig. Viel zu viel Wasser wird bei Starkregen von den versiegelten Flächen in die Kanalisation abgeleitet, statt es den Straßenbäumen direkt zu zuleiten. Auf Initiative der Grünen gibt es schon ein Beschluss für die Entsiegelung von Baumscheiben und mehr Versickerung. Wir Grünen bleiben hartnäckig, damit es endlich umgesetzt wird.